Gemeinsam die DFG Hessen weiterentwickeln
Mitgliederversammlung und Arbeitstreffen verbinden Rückblick, Dank und neue Ideen.
Was läuft gut, wo wollen wir uns weiterentwickeln und welche Ideen nehmen wir für die kommenden Monate mit? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Deutsch-Finnische Gesellschaft Hessen e. V. bei ihrer Mitgliederversammlung und einem anschließenden gemeinsamen Arbeitstreffen.
Zunächst standen die aktuellen Aktivitäten des Landesvereins im Mittelpunkt. Vorstand und Beauftragte berichteten über laufende Projekte und Veranstaltungen sowie über die Finanzen des Vereins. Damit bot die Mitgliederversammlung zugleich Gelegenheit, auf die Arbeit der vergangenen Monate zurückzublicken.
Auch personell gab es Veränderungen. Leena Göbel gab nach langjährigem Engagement ihr Amt als Schatzmeisterin ab. Ganz verabschieden muss sich die DFG Hessen von ihr glücklicherweise nicht: Sie bleibt in der Bezirksgruppe Wiesbaden aktiv. „Leena hat über viele Jahre zuverlässig dafür gesorgt, dass unsere Finanzen stimmen – dafür können wir ihr nur herzlich danken“, so die Vorsitzende Birgit Kraus. Mit Michael Sonn übernimmt ein neuer Schatzmeister die Verantwortung für die Finanzen des Landesvereins.

Eine besondere Würdigung erfuhr Erich Krichbaum: Die Mitgliederversammlung beschloss, das Gründungsmitglied des Landesvereins zum Ehrenmitglied der DFG Hessen zu ernennen. Krichbaum hat die DFG Hessen über viele Jahre in unterschiedlichen Funktionen mitgestaltet und engagiert sich bis heute als stellvertretender Vorsitzender, Bildungsbeauftragter und Leiter der Bezirksgruppe Darmstadt–Odenwald–Bergstraße. „Erich gehört zu den Menschen, die nicht nur Ideen haben, sondern sich über Jahrzehnte für die deutsch-finnische Freundschaft engagieren. Dass wir dieses Engagement mit der Ehrenmitgliedschaft würdigen, freut mich ganz besonders“, sagt Kraus.

Nach Rückblick und Würdigung ging es beim anschließenden Arbeitstreffen um die Zukunft. Grundlage waren die Ergebnisse der Mitgliederbefragung der DFG Hessen, die sowohl online als auch auf Papier durchgeführt worden war. Mit einer Rücklaufquote von 36,7 Prozent hatte sich mehr als ein Drittel der Mitglieder an der Befragung beteiligt. Mit der Verbindung von Mitgliederbefragung und gemeinsamem Arbeitstreffen erprobt die DFG Hessen einen neuen Ansatz für ihre Vereinsentwicklung: Die Ergebnisse wurden nicht nur vorgestellt, sondern unmittelbar genutzt, um gemeinsam erste Ideen für die weitere Arbeit zu entwickeln.

„Eine Mitgliederbefragung macht für mich nur dann Sinn, wenn wir mit den Ergebnissen auch weiterarbeiten“, betont Kraus. „Beim Arbeitstreffen sind viele erste Ideen entstanden. Im nächsten Schritt wollen wir die Diskussion direkt mit unseren Mitgliedern fortsetzen und gemeinsam überlegen, was wir davon umsetzen können.“
Damit ist die Mitgliederbefragung nicht abgeschlossen, sondern Ausgangspunkt für einen weiteren gemeinsamen Entwicklungsprozess der DFG Hessen.
Die DFG Hessen dankt der Wiesbaden Stiftung, die ihre Räumlichkeiten für die Mitgliederversammlung und das anschließende Arbeitstreffen kostenfrei zur Verfügung stellte.

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